Stangerode im Harz
Stangerode im Harz

Burgen, Schlösser und Klöster

Schloss Stolberg

Der Harz und das Mansfelder Land sind von dem Übergang einer Epoche der Industrie und des Bergbaus in eine Epoche der Rückbesinnung und der Suche nach neuen Lebensinhalten und Aufgaben geprägt. Noch in den 1980er Jahren arbeitete ein Großteil der Bevölkerung im Kupferschieferbergbau oder in der Hütten- und Metallverarbeitenden Industrie. Der Bergbau wurde Anfang der 1990er Jahre endgültig eingestellt, womit eine mehr als 800 Jahre währende Epoche des Mansfelder Bergbaus ihr Ende fand. Der Bergbau war natürlich nicht nur die Lebensgrundlage der hier lebenden Bergleute, sondern auch Standortfaktor für Hüttenindustrie und Maschinenbau, die sich mit der Schließung der Schächte ebenfalls zurückzogen. Arbeitslosigkeit und Abwanderung, vor allem jüngerer Menschen, waren die Folgen. Geblieben sind die landschaftsprägenden Schuttkegel der Kupferschieferschächte, die sogenannten „Mansfelder Pyramiden“, die Burgen und Schlösser die Wälder, Wiesen, Täler, Seen, Flüsse und Bäche, kurz das scheinbar Unvergängliche, der magische Reiz der Landschaft. Aus stillgelegten Bergwerken wurden Grubenmuseen, aus Kunstteichen beliebte Angelteiche oder Badeseen. Museen in Burgen und Schlössern zeigen die bewegte Geschichte der hier lebenden Menschen. Die Burg Falkenstein ist in diesem Zusammenhang als eine der bedeutensten, weil besterhaltensten Burgen des Mittelalters zu nennen. 

Stangerode Erholungsort im Harz

Stangerode Ortsmitte

Stangerode gehört seit 2010 zur Stadt Arnstein. Der Ort hat ca. 350 Einwohner und liegt 203 m über dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner Lage und ausgezeichneten Luft ist Stangerode staatlich anerkannter Erholungsort. Stangerode steht aufgrund seiner Ursprünglichkreit und Naturnähe für "Sanften Tourismus". 

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