Stangerode im Harz
Stangerode im Harz

Burgruine Morungen

Morungsburg

Um 1200 aufgegebene Reichsburg der salischen Kaiser. Gelegen an der Landstraße (L 231) zwischen Morungen und Großleinungen. Nach Morungen der erste Waldweg in nördliche Richtung der  Beschilderung ca. 1,2 km folgen. Am Fuße des Burgberges, unterhalb des Burgwalls, befindet sich ein kleiner Steinbruch. Neben dem Tiefen Burggraben sind an der Südseite zum Tal noch Mauerreste der auf einem Felssporn errichteten Kernburg erhalten.

Susenburg (Sausenburg)

Susenburg

Über die Susenburg wissen wir eigentlich kaum etwas. Mit ungetrübtem Blick hoch oben (479 m NN) auf einem von der Bode umflossenen Bergsporn lädt die Anlage daher zu eigenen Überlegungen ein. Von wem und zu welchem Zweck wurde die Burg errichtet? Wer waren ihre Besitzer? Bis wann wurde sie genutzt? Wie kam sie zu ihrem Namen? Soviel steht fest: Die wirklich atemberaubende Aussicht von dem Felsen aus graulichem Quarz, in den weiße Quarzkörner eingesprengt sind, wie Goethe am 7. September 1784 auf seiner Harzreise feststellt, war mit Sicherheit ein entscheidender Standortfaktor für ihre Bauherren. Und unterhalb der Burganlage befindet sich die Furt des alten Trogweges durch die Bode (Große Trogfurt). Vielleicht heißt sie Susenburg, weil einst eine schöne Prinzessin „Suse“ dort hauste. Oder sauste der Wind schon damals so scharf um den Bergsporn, wie heute. Die Geschichte der Burg, die mit sieben Gräben ca. 160 m Länge und 60 m Breite vielleicht als Festung geplant war, beginnt vermutlich in der Zeit Heinrich des I. (876–936). Wir wissen auch nicht, ob sie jemals fertig gestellt wurde. 1265 bis 1285 wird sie nur als Holzstätte der Grafen zu Regenstein erwähnt. 1555 heiß es im Inventar der Stolbergschen Hüttenwerke im Amt Wernigerode kurz und prägnant: "sousenburgk, doruff ist ein Bergfried". Ab 1700 war die Immobilie unverkäuflich. Wer heute die Reste des Bergfrieds besichtigen möchte, muss wieder ins Bodetal hinab. Als relativ sicher gilt, dass die Reste des Bergfrieds der Susenburg im 18. Jahrhundert als Baumaterial für die flussaufwärts gelegene Trogfurter Brücke dienten.

Güntersburg

Güntersburg

Die Ruine der Güntersburg befindet sich etwa zwei Kilometer südwestlich der kleinen Stadt Güntersberge. Sie liegt oberhalb eines Bergsees auf dem 485 Meter hohen Kohlberg. Die Güntersburg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut. Als Baumaterial für die Gebäude diente vorwiegend Holz. Heute ist nur noch sehr wenig über die Geschichte und die einstige Funktion der Burg bekannt. Sie wurde erstmals im Jahre 1281 urkundlich erwähnt und war am Ende des 16. Jahrhunderts bereits wüst. Zuletzt wurde die Burg wohl nur noch von üblen Raubrittern bewohnt. Aus dieser Zeit stammen auch die Sagen vom Raubritter mit dem Handelsmann und der Schlossjungfer, die bis heute auf der Burg ihr Unwesen treibt und ahnungslose Urlauber aufscheucht, die es sich noch zur Geisterstunde wagen, die Reste der Burg zu besichtigen.

Ebersburg

Ebersburg

Um 1182 errichtete Anlage des Pfalzgrafen und späteren Landgrafen Hermann I. Später im Besitz der Wettiner und Lehen der Grafen zu Stolberg. Die Burg ist zusammen mit den Ringwällen Allzunah und der Ruine Friedenwald Bestandteil einer Gruppe. Seit dem 17. Jh. ist die Burg nicht mehr bewohnt. Zu erreichen ist die Anlage über den Ort Herrmannsacker zwischen Rottleberode und Ilfeld. Vom Parkplatz ca. 1 km langer Wanderweg. Die Anlage wird mit der Hilfe des "Verein für lebendiges Mittelalter e.V."umfassend saniert und vor dem völligen Verfall gerettet.

Bodfeld (Pfalz) Jagdhof der deutschen Kaiser und Könige

Bodfeld (Pfalz) Jagdhof

Um 935 der erste besiedelte Ort auf dem Harzplateau. Als Gründer der Anlage wird König Heinrich I.,der Vogler, vermutet, der hier zur Jagd weilte. Fast alle Herrscher zwischen 944 und 1068 nutzten Bodfeld zur Jagd. Im Jahre 1056 starb hier Kaiser Heinrich III. - ein Ereignis mit folgen für die deutsche Geschichte. 1194 verletzte sich hier Heinrich der Löwe bei einem Sturz vom Pferd. Später entwickelte sich aus der Anlage ein Dorf, dessen Bewohner aber bald nach Elbingerode siedelten. Die um 1870 hier ausgegrabene Kirche war vermutlich schon um 1206 verfallen. Im 16. Jh. entstand unter der Burg eine Eisenhütte. Aus dieser Zeit stammen die Bezeichnungen Könighof, Könighütte und Rothehütte. 

Burg Anhalt

Burg Anhalt

Die Burg Anhalt war bis 1300 eine der größten mittelalterlichen Festungsanlagen im Harz. Um 1115 von Otto dem Reichen errichtet war die Anlage bis 1300 bewohnt. Heute erinnern nur noch Reste des Bergfrieds und ein paar Ziegelsteinmauern an das einst das Selketal überragende Bauwerk. Von der Selkemühle im Selketal führt ein Wanderweg zur Ruine.

Stangerode Erholungsort im Harz

Stangerode Ortsmitte

Stangerode gehört seit 2010 zur Stadt Arnstein. Der Ort hat ca. 350 Einwohner und liegt 203 m über dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner Lage und ausgezeichneten Luft ist Stangerode staatlich anerkannter Erholungsort. Stangerode steht aufgrund seiner Ursprünglichkreit und Naturnähe für "Sanften Tourismus". 

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