Stangerode im Harz
Stangerode im Harz

Hüttenmuseum „Carlswerk“ Mägdesprung

Der Name Mägdesprung stammt aus einer Zeit als noch Riesen und Menschen zusammen in unserem Lande wohnten. Eben in dieser Zeit waren zwei junge Riesinen, jede schätzungsweise etwa 18 m hoch, im Harz verabredet, um den neuesten Tratsch auszutauschen. Die eine war von Thüringen, die andere von der Börde den Harz hinaufgeklettert. Bei ihrer Verabredung unterschätzten sie jedoch die schon damals beachtliche Tiefe und steilen Abhänge des Selketals. Die Thüringerin, vom Auf und Ab des Südharzes völlig außer Atem, rief der Riesin auf der anderen Seite des Sekletals zu, sie möge doch zu ihr hinüberspringen. Die Angerufene, aus dem Flachland etwas höhenängstliche, zögerte. Da rief ihr ein die Szene beobachtender Bauer zu: „Sie ist so groß und wagt den Sprung nicht!“. Verärgert packte da die Magd den Bauern, samt seines Fuhrwerks, auf dem er Holz geladen hatte, und sprang mit ihm über das Selketal. Der Ort am Fuße des Berges auf welchen die Magd sprang wurde fortan, was liegt näher, Mägdesprung genannt. Der Bauer blieb der Überlieferung zufolge unversehrt. Die Riesenteenager hatten einen tierischen Spaß. ...Ja ja die Jugend.



Carlswerk Museum Mägdesprung



Zwischen 1646 und 1876 betrieb man in Mägdesprung eine auf den Kunstguss spezialisierte Eisenhütte. Die Plastiken „Der siegende Hirsch“ und „Der besiegte Hirsch“ stammen aus dieser Zeit. Eigentliches Wahrzeichen von Mägdesprung war jedoch der 27 m hohe Obelisk auf dem Schieferplattenrondell unterhalb des Selketalbahnhofes. Dieser musste jedoch 1976 abgerissen werden. Der Eisenhüttenverein Mägdesprung Carl Bischof e.V. hat den Obelisk von Mägdesprung 2012 wieder neu errichtet. Von den Ehemaligen Werksgebäuden kann heute noch das Carlswerk besichtigt werden. Das Hüttenmuseum Carlswerk zeigt den Originalzustand der „Neuen Maschinenfabrik“ an ihrem letzten Produktionstag.

Werkhalle im Museum Carlswerk

Stangerode Erholungsort im Harz

Stangerode Ortsmitte

Stangerode gehört seit 2010 zur Stadt Arnstein. Der Ort hat ca. 350 Einwohner und liegt 203 m über dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner Lage und ausgezeichneten Luft ist Stangerode staatlich anerkannter Erholungsort. Stangerode steht aufgrund seiner Ursprünglichkreit und Naturnähe für "Sanften Tourismus". 

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