Stangerode im Harz
Stangerode im Harz

Altbergbaugebiet zwischen Stangerode und Abberode/Tilkerode

Goldrausch? An Landstraße zwischen Stangerode und Abberode/Tilkerode zwischen den Tälern der Flüsse Wiebeck und Eine befindet sich ein altes Bergbaugebiet. In den alten Halden des Goldschachtes auf dem Eskaborner Berg und des Eine-Stollens auf dem Tilkeröder Berg findet der Mineralienfreund seltene Minerale wie Stibiopalladinit, Tiemannit, Naumannit  und Eskebornit. Für die beiden letzteren ist Tilkerode sogar die Typlokalität, weil diese Minerale hier erstmalig entdeckt wurden. Auch Goldgräber kommen hier auf ihre Kosten. Ein Goldrausch dürfte aufgrund der zu erwartenden geringen Vorkommen gediegenen Goldes jedoch ausbleiben. Gerade mal oder immerhin 400g Gold wurden einst aus den Erzen des Goldschachtes gewonnen, aus denen im Auftrag des Herzogs von Anhalt-Bernburg 116 Dukaten mit der Inschrift "Ex Auro Anhaltino" geschlagen wurden. Im Vergleich dazu wurden aus dem gesamten Tilkeröder Bergbau nur 27g Stibiopalladinit gewonnen. Zahlreiche (gelbe) Hinweisschilder lassen erahnen was hier vor 200 Jahren so alles los war. Von Stangerode aus kann das Bergbaugebiet in etwa 4 km erwandert werden. Goldwaschschüssel nicht vergessen!

Stangerode Erholungsort im Harz

Stangerode Ortsmitte

Stangerode gehört seit 2010 zur Stadt Arnstein. Der Ort hat ca. 350 Einwohner und liegt 203 m über dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner Lage und ausgezeichneten Luft ist Stangerode staatlich anerkannter Erholungsort. Stangerode steht aufgrund seiner Ursprünglichkreit und Naturnähe für "Sanften Tourismus". 

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