Stangerode im Harz
Stangerode im Harz

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Dorfkirche

Die ersten Ansiedlungen am Zusammenfluss von Eine und Leine stehen vermutlich im Zusammenhang mit der Moseburg. Schon zu Spangenbergs Zeiten dürften von dieser Befestigungsanlage, die während der Absicherung der Ostgrenzen des Karolinger Reichs unter Heinrich I. errichtet worden sein dürfte, kaum noch Reste vorhanden gewesen sein. Heute lässt sich der ehemalige Standort nördlich von Stangerode oberhalb der Pferdekoppeln nur noch erahnen. Für das Jahr 1430 sind Frondienste des Dorfes für die Grafschaft Falkenstein belegt. Auch die Sage vom Kuttenzins ist ein Hinweis auf die langjährige Zugehörigkeit zum Falkenstein. Im Zuge wechselnder Verpfändungen des Falkensteins zwischen 1425 und 1437, auch an die Grafen von Mansfeld, kam Stangerode in den Herrschaftsbereich der Burg Arnstein. Die Grafen von Mansfeld hatten die Burg Arnstein 1387 von den Grafen von Regenstein gekauft und im 16. Jh. zum Wohnschloss umgebaut. 1565 mussten auch die Grafen von Mansfeld das Amt Arnstein nebst den dazu gehörigen Dörfern abgeben. Zum Schnäppchenpreis von 50.000 Reichstalern erwarben dann 1678 die Freiherren von Knigge das Amt Arnstein und die Bauern von Stangerode, Alterode, Sylda, Bräunrode und Greifenhagen durften fortan dem Vorwerk Willerode fronen. Die teilweise sklavenhafte Gutsherrenuntertänigkeit der Dorfbevölkerung endete erst mit dem Gesetz des preußischen Ministers Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein im Jahre 1807, welches die Leibeigenschaft abschaffte. Die Burg Arnstein war zu dieser Zeit nur noch eine Ruine. Seit dem 01.01.2010 gehört Stangerode zur „Stadt Arnstein“. Von der Bezeichnung „Stadt“ darf man sich dabei aber nicht täuschen lassen - ebenso wenig wie von der Bezeichnung „Stadt Falkenstein“ – für unsere lieben Nachbardörfer. In den letzten 800 Jahren ist die Bevölkerungszahl und –dichte in unserer Gegend unmerklich gestiegen und in den letzten Jahren sogar etwas zurückgegangen. Die klangvolle Namensgebung ist vielmehr Ausdruck einer modernen, demokratisch legitimierten Kommunalpolitik, die sich ihrer historischen Verantwortung voll bewusst ist und mit der Kombination von Stadt und ehemaliger Grafschaftbezeichnung einmal mehr das heute mehr denn je notwendige politische Fingerspitzengefühl bewiesen hat. 

Stangerode Erholungsort im Harz

Stangerode Ortsmitte

Stangerode gehört seit 2010 zur Stadt Arnstein. Der Ort hat ca. 350 Einwohner und liegt 203 m über dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner Lage und ausgezeichneten Luft ist Stangerode staatlich anerkannter Erholungsort. Stangerode steht aufgrund seiner Ursprünglichkreit und Naturnähe für "Sanften Tourismus". 

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